In Zusammenarbeit mit MONO Japanese Art unter der Leitung von TAKAKO MATSUZAKI, Spezialistin für japanische Kunstgeschichte, lädt Sie das japanische Teehaus Jugetsudo herzlich ein, unsere Ausstellung zur japanischen Keramikkunst Yakimono zu entdecken.
Yakimono bezeichnet alle aus Ton geformten und durch Brennen gehärteten Objekte wie Steingut, Steinzeug oder Porzellan. Im Gegensatz zu lackierten Objekten, die die Schönheit der Natur hervorheben und betonen, transformiert Keramik Materie durch die Kraft des Feuers – dank des Wissens, das die Menschheit geduldig entwickelt und weitergegeben hat.
Im Laufe ihrer Geschichte hat sich die japanische Keramik durch die Übernahme von Techniken des asiatischen Kontinents weiterentwickelt und diese gleichzeitig gemäß einer für Japan spezifischen ästhetischen Sensibilität verfeinert. Neben der Herstellung exquisiter Keramik entwickelte Japan im Rahmen der Chanoyu (Teezeremonie) auch eine einzigartige Form der Schönheit, die sich von der des Kontinents unterschied. Diese Ausstellung lädt die Besucher ein, diese Geschichte anhand repräsentativer Werke zu entdecken.
Die Ausstellung widmet sich auch der Kyūsu, der japanischen Teekanne. Die aus China eingeführte Teekultur hat sich in Japan gewandelt und spezifische Formen und Verwendungszwecke hervorgebracht, die sich von denen auf dem Kontinent unterscheiden. Anhand der Kyūsu laden wir Sie ein, einen Einblick in die historischen und kulturellen Kontexte zu gewinnen, die diese einzigartige Entwicklung geprägt haben.
Wenn Sie durch dieses Eintauchen in die Welt des Yakimono die Leidenschaft und Hingabe dieser Schöpfer spüren können, werden wir tief berührt sein.
Ausstellung „Yakimono: Die Kunst der japanischen Terrakotta-Keramik“
Zeitraum: 13. Januar bis 23. Januar 2026
Vom 23. Februar bis zum 20. März 2026
Ort: Die Chazen-Galerie des japanischen Teehauses Jugetsudo
95, rue de Seine – 75006 Paris
Metro: Odéon oder Mabillon
Tel.: 01 46 33 94 90
Im Rahmen der Ausstellung finden auch Workshops statt. TAKAKO MATSUZAKI wird zunächst in die Geschichte und die Techniken dieser wertvollen Keramik einführen, bevor sie deren Bedeutung in der modernen Kunst beleuchtet.
Sie haben die Gelegenheit, seltene Stücke zu bewundern und zu berühren, die von der traditionellen japanischen Handwerkskunst zeugen.
Zum Abschluss dieses Erlebnisses mit Stil, Sie wird eine Schale Matcha genießen begleitet von Wagashi aus der französisch-japanischen Konditorei Tomo.
Preis: 40 € pro Person
Datum :
Samstag, 17. Januar, 14:00 Uhr
Samstag, 28. Februar, 14:00 Uhr
Samstag, 7. März, 14:00 Uhr
Samstag, 14. März, 14:00 Uhr
Dauer :
1 h30
Ort : JUGETSUDO in der RUE DE SEINE 95, 01 46 33 94 90
Japanisch:
Keramik ist ein Oberbegriff für Gegenstände, die durch Brennen von Ton hergestellt werden, wie beispielsweise Steingut, Steinzeug und Porzellan. Im Gegensatz zu lackierten Waren erfordert ihre Herstellung die Fertigkeit des Umgangs mit Feuer. Im Laufe der Geschichte entwickelte sich die japanische Keramik parallel zur japanischen Ästhetik und integrierte dabei Techniken vom Kontinent. Neben dem Streben nach Perfektion in der Keramik schuf sie auch eine einzigartige Schönheit innerhalb der japanischen Teezeremonie-Kultur, die sich deutlich von der des Kontinents unterscheidet. Diese Geschichte wird anhand repräsentativer Werke beleuchtet.
Dieses Mal möchte ich mich speziell mit japanischen Teekannen befassen. Japanische Teekannen entwickelten sich anders als ihre chinesischen Pendants, da sich die ursprünglich aus China stammende Teekultur innerhalb der japanischen Kultur wandelte. Werfen wir einen Blick auf ihren historischen Hintergrund.