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Matcha-Schale / Kyoto AKANEGAMA OKADA KAKEI "KINSAI MUREBANA"

Matcha-Schale / Kyoto AKANEGAMA OKADA KAKEI "KINSAI MUREBANA"

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Diese Matcha-Schale, verziert mit einem zarten, vergoldeten Blumenmotiv, stammt aus dem Akane-gama-Ofen, der in Kyoto von Okada Kakei I. (1901–2002) gegründet und heute von seiner Tochter Okada Kakei II. (geb. 1921) geführt wird. Der Name Akane (茜), was „Kröte“ bedeutet, erinnert an das tiefe und leuchtende Rot, das der Gründer so liebte, ein Symbol für Vitalität und Wärme.

Okada Kakei II, die aus einer Familie von Kimonohändlern stammte, studierte japanische Malerei (Nihonga) bei Inoue Masaharu, einem Schüler des großen Meisters Nishiyama Suishō. Im Alter von vierzig Jahren gründete sie den Akane-gama-Ofen, um einen Dialog zwischen den in ihrer Jugend erlernten Maltechniken und der Kunst der Teekeramik herzustellen.

Die Oberfläche dieser Schale ist vollständig mit vergoldeten Blüten verziert, die in der Kinsai-Technik ausgeführt sind – einer aus der dekorativen Kunst der Muromachi-Zeit stammenden Methode der Goldverzierung mit Goldpulver oder -blatt. Kinsai wurde früher für Paravents und Malereien auf Schiebetüren und später für Yūzen-Stoffe verwendet, um deren Glanz zu verstärken. Es verleiht der Keramik ein diffuses, zugleich prachtvolles und subtiles Licht.

Die zarten, dezent über die Oberfläche verteilten floralen Motive bilden ein goldenes Feld mit schimmernden Reflexen. Der Reichtum dieser Komposition liegt nicht in Opulenz, sondern in Zurückhaltung: Die Feinheit der Linien, die Tiefe des Schwarz und die Leuchtkraft des Goldes bilden eine typisch Kyoto-artige Harmonie.

Mit diesem Werk verewigt Okada Kakei den Geist seiner Mutter und bringt gleichzeitig seine eigene Sensibilität zum Ausdruck: eine poetische Herangehensweise, bei der Farbe, Licht und Natur verschmelzen, um die zerbrechliche und vergängliche Schönheit der Welt zum Ausdruck zu bringen.

Matcha-Schale – florale Golddekoration (Kinsai)
Okada Kakei – Akane-Ofen, Kyoto

Diese Matcha-Schale, zart verziert mit einem floralen Goldmuster, wurde in der Akane-Ofenmanufaktur (Akane-gama) in Kyoto hergestellt, die von Okada Kakei I. (1901–2002) gegründet und heute von ihrer Tochter Okada Kakei II. (geb. 1921) geleitet wird. Der Name Akane — was so viel wie „krapprot“ bedeutet — spiegelt die Vorliebe des Gründers für warme, leuchtende Töne wider, die Vitalität und Leben symbolisieren.

Kakei II, die bei Inoue Masaharu, einem Schüler von Nishiyama Suishō, in japanischer Malerei (Nihonga) ausgebildet wurde, wandte später ihren malerischen Hintergrund auf die Keramik an und gründete im Alter von vierzig Jahren den Akane-Brennofen, um Farbe, Komposition und Ton zu einer einzigen Kunstform zu verschmelzen.

Die Schale ist mit einem feinen, goldenen Blumenmuster verziert, das in der Kinsai-Technik (Golddekoration) ausgeführt ist. Dabei wird Blattgold oder Metallpulver aufgetragen – ein Verfahren, das aus der dekorativen Kunst der Muromachi-Zeit stammt. Ursprünglich wurde es für Stellwände und Brokatstoffe verwendet. Kinsai verleiht der Keramik eine unverwechselbare Strahlkraft, die Raffinesse und Tiefe vereint.

Die goldenen Blüten, die sich dezent über die gesamte Oberfläche erstrecken, erzeugen eine schimmernde Textur, die das Licht mit sanfter Zurückhaltung einfängt und reflektiert. Mit diesem Werk führt Okada Kakei den künstlerischen Geist ihrer Mutter fort und bringt gleichzeitig ihren eigenen zum Ausdruck: eine poetische Vision, in der Farbe, Licht und Natur sich vereinen, um die stille Brillanz der Schönheit selbst zu offenbaren.


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