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Jugetsudo

Bol à Matcha / Kyoto Syoho Suda „Kokiyomizu utsushi Shochikubai“

Bol à Matcha / Kyoto Syoho Suda „Kokiyomizu utsushi Shochikubai“

Normaler Preis 720,00 €
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Diese Matcha-Schale, verziert mit dem Shōchikubai-Motiv – Kiefer, Bambus und Pflaumenblüte –, drückt Wünsche nach Langlebigkeit, Rechtschaffenheit und Erneuerung aus. In der japanischen Tradition gelten diese drei Pflanzen als Glückssymbole: Die immergrüne Kiefer steht für Beständigkeit und Langlebigkeit; der biegsame Bambus symbolisiert stille Stärke und Widerstandsfähigkeit; und die Pflaumenblüte, deren Blüten im Schnee erblühen, verkörpert die Vitalität und Schönheit, die selbst im tiefsten Winter neu erblüht. Gemeinsam bilden sie ein Bild der Harmonie und feiern Ausdauer und Ausgeglichenheit im Angesicht der Jahreszeiten.

Dieses Motiv chinesischen Ursprungs, bekannt als die „Drei Freunde des Winters“ (Gankan Sanyū), wurde nach Japan eingeführt, wo es zu einem Symbol für Glück und Wohlstand wurde und oft mit dem Neujahr in Verbindung gebracht wird. Es findet sich häufig in Gemälden, Lackarbeiten und Keramik, insbesondere in Objekten, die mit der Teezeremonie in Verbindung stehen.

Der Schöpfer dieser Schale, Suda Shōhō (1885–1974), war ein in Kyoto geborener Meistertöpfer, der für die Finesse und Präzision seiner Arbeit berühmt war. Als Erbe der Kyō-yaki-Tradition verstand er es meisterhaft, alte Stile – Karatsu, Ido, Kōetsu, Shigaraki, Seto und Annan – zu reproduzieren und zu interpretieren und dabei seine eigene, auf Schlichtheit und Funktionalität basierende Handschrift zu bewahren. Als Spezialist für Teeschalen legte er größten Wert auf den angenehmen Griff und die Balance der Schale – Eigenschaften, die für die Chanoyu-Praxis (Teeschale) unerlässlich sind.

Von Tantansai Sōshō, dem vierzehnten Großmeister der Urasenke-Schule, der ihm 1925 den Künstlernamen Shōhō verlieh, anerkannt, wurde er auch vom Abt des Daitoku-ji-Tempels mit dem Titel Jossoku-an geehrt. Seine von Sanftmut und Zurückhaltung geprägten Werke verkörpern bis heute den Geist des Tees: eine bescheidene, harmonische und zutiefst lebendige Schönheit.

Matcha-Schale mit Kiefern-, Bambus- und Pflaumenmotiv (Shōchikubai)
Suda Shōhō — Kyoto

Diese Matcha-Schale ist mit dem klassischen Shōchikubai-Motiv verziert – Kiefer, Bambus und Pflaumenblüte –, einer Triade, die Langlebigkeit, Integrität und Erneuerung symbolisiert. In der japanischen Tradition gelten diese drei Pflanzen als Glückssymbole: Die Kiefer steht für Ausdauer und Vitalität, der Bambus für Widerstandsfähigkeit und einen aufrechten Charakter und die Pflaume für Leben und Schönheit, die selbst in Widrigkeiten erblühen. Gemeinsam drücken sie Harmonie und Beharrlichkeit im Wandel der Jahreszeiten aus.

Ursprünglich in China als „Drei Freunde des Winters“ bekannt, wurde dieses Motiv in Japan als poetisches Symbol für Wohlstand und Glück übernommen und findet sich häufig in Kunstwerken wieder, die mit dem Neujahr und der Teezeremonie in Verbindung stehen.

Die Schale wurde von Suda Shōhō (1885–1974) gefertigt, einem in Kyoto geborenen Töpfer, der für seine Meisterschaft in Kyō-yaki und seine vielfältigen Neuinterpretationen klassischer Keramiktraditionen – von Karatsu und Ido bis hin zu Kōetsu und Shigaraki – berühmt war. Als Spezialist für Teeutensilien legte Shōhō größten Wert auf Balance, Proportionen und Haptik und stellte so sicher, dass jedes Stück nicht nur schön, sondern auch perfekt für die Verwendung in Chanoyu geeignet war.

1925 verlieh ihm Tantansai Sōshō, der 14. Großmeister der Urasenke-Teeschule, den Künstlernamen Shōhō und der Oberpriester des Daitoku-ji den Ehrentitel Jossoku-an. Seine Werke werden bis heute für ihre stille Eleganz und funktionale Anmut bewundert – ein wahrer Ausdruck des Wesens des Tees: Demut, Ausgewogenheit und lebendige Schönheit.

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