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Matcha-Schale / Kyoto TEDUKA SEKIUN „Tsuki Usagi“

Matcha-Schale / Kyoto TEDUKA SEKIUN „Tsuki Usagi“

Normaler Preis 720,00 €
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Der Töpfermeister Tezuka Sekiun (geboren 1942 in Kyoto) entstammt einer Familie von Keramikern der Kyō-yaki-Tradition, einer der renommiertesten Schulen japanischer Keramik. Als Erbe des über Generationen weitergegebenen Wissens widmet er sich der Gestaltung von Objekten für die Teezeremonie, die sich durch präzise Formen, zarte Glasuren und eine zurückhaltende, ausgewogene Komposition auszeichnen.

Das auf dieser Schale abgebildete Hasen- und Mondmotiv (Tsuki no Usagi) ist von einer buddhistischen Legende inspiriert, in der ein Hase aus Mitleid einem hungernden alten Mann sein Leben opferte. Dieser Mann, in Wahrheit eine Gottheit, war von dieser Geste so gerührt, dass er den Hasen auf den Mond setzte, wo sein Schatten bis heute sichtbar ist. Dieses Symbol ist mit dem Tsukimi-Fest verbunden, einem Fest des Herbstvollmonds, bei dem Reiskuchen (Mochi) als Opfergabe an den Mond dargebracht werden.

In der japanischen Kultur gilt der Hase als Glücksbringer, als Bote des Mondes. Man sagt, er „rufe Glück herbei“.Tsuki o YobuSeine schnellen Bewegungen symbolisieren Dynamik, Fortschritt und Erfolg. Seine Fruchtbarkeit macht ihn zudem zu einem Symbol für Wohlstand und Familienglück, während seine Fähigkeit, schnell Hänge zu erklimmen, den Ausdruck „Es geht alles ungehindert voran“ hervorruft – ein in der japanischen Tradition als günstiges Omen geltendes Zeichen.

Das gesamte Motiv drückt somit den Wunsch nach Harmonie, Glück und Erneuerung aus. Tezuka Sekiuns zurückhaltendes und meisterhaftes Werk hebt die Sanftheit der Glasur und die Feinheit der Zeichnung hervor: Der Mond beleuchtet dezent die Silhouette des Hasen und schafft so ein natürliches Gleichgewicht zwischen Symbolik und Schlichtheit – ganz in der Tradition der Kyō-yaki-Malerei.

Matcha Bowl — Tsuki no Usagi (Der Hase und der Mond)
Tezuka Sekiun – Kyoto

Der Meistertöpfer Tezuka Sekiun (geb. 1942 in Kyoto) ist ein Erbe der Kyō-yaki-Tradition, einer der raffiniertesten Schulen der japanischen Keramikkunst. Als dem Teeritual verschriebener Künstler schafft er Werke, die sich durch Ausgewogenheit, die Feinheit der Glasur und die stille Präzision der Form auszeichnen.

Das Motiv „Hase und Mond“ (tsuki no usagi) basiert auf einer buddhistischen Legende, in der ein mitfühlender Hase sein Leben opfert, um einen hungernden alten Mann zu ernähren. Dieser offenbart sich ihm als Gottheit und setzt das Tier aus Dankbarkeit auf den Mond. Das Bild, das seit langem mit dem Herbstfest der Mondbetrachtung (tsukimi) verbunden ist, erinnert auch an den Brauch, dem Mond Reiskuchen (Mochi) zu opfern – wobei der Hase imaginiert Mochi stampft, ein Symbol für Großzügigkeit und Erneuerung.

In der japanischen Kultur gilt der Hase als Mondbote und Glücksbringer. Seine lebhaften Bewegungen symbolisieren Fortschritt und Erfolg, seine Fruchtbarkeit Wohlstand und Familienglück. Da er schnell Hänge erklimmt, steht er auch für die Redewendung „Alles läuft reibungslos“ und ist somit ein äußerst glückverheißendes Motiv.

Durch diese Komposition drückt die Schale den Wunsch nach Harmonie, Fülle und Fortschritt aus. Tezuka Sekiuns zurückhaltende und durchdachte Handwerkskunst lässt den sanften Glanz der Glasur und die anmutige Form des Hasen in harmonischem Gleichgewicht stehen – ein Spiegelbild der Gelassenheit und Raffinesse, die die Kyō-yaki-Tradition prägen.

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