Jugetsudo
Matcha-Schale / Shino Yaki KATO JUEMON
Matcha-Schale / Shino Yaki KATO JUEMON
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Diese Matcha-Schale stammt aus dem Yasaka-Ofen, der 1940 von dem Töpfermeister Katō Jūemon (1894–1974) in Kani in der Region Mino (Präfektur Gifu) gegründet wurde. Als Nachkomme des Gründers Katō Kageyoshi, der als einer der Vorfahren der Mino-Keramik gilt, führte Katō Jūemon eine jahrhundertealte Tradition fort und spielte eine Schlüsselrolle bei der Wiederbelebung der Mino-Keramik nach dem Zweiten Weltkrieg.
Fasziniert von der Keramik der Momoyama-Zeit, widmete er sein Leben der Nachbildung und Perfektionierung der ikonischen Stile jener Ära: Shino mit seiner milchig-weißen Glasur, die von feinen Craquelé-Sprenkeln durchzogen ist; Kizeto mit seiner goldgelben Glasur und subtilen Nuancen; Oribe mit seinem kupfergrünen Farbton und seinen markanten Formen; und Mino Iga mit seinen kraftvollen Texturen und schimmernden Reflexionen. Dank seiner technischen Meisterschaft und seines meisterhaften Umgangs mit dem Feuer etablierte sich Katō Jūemon als Großmeister der Mino-yaki-Keramik, berühmt für die Lebendigkeit und Tiefe seiner Glasuren.
Im Jahr 1958 wurde er zum Träger des Titels „Immaterielles Kulturgut der Präfektur Gifu“ ernannt, in Anerkennung seiner Rolle bei der Bewahrung von Kochtraditionen und der Weitergabe lokalen Wissens.
Katō Jūemons handgefertigte Schalen, gebrannt in den intensiven Flammen eines Holzofens, verkörpern den Geist von Wabi – eine schlichte, ursprüngliche und friedvolle Schönheit. Jedes Stück offenbart die Spuren von Feuer, Zeit und der Hand des Künstlers und erinnert an die Keramik der Momoyama-Ära, während es gleichzeitig die feinfühlige Handschrift eines Kunsthandwerkers des 20. Jahrhunderts trägt.
Matcha Bowl – Shino-, Kizeto- oder Oribe-Stil
Katō Jūemon – Yasaka-Ofen, Mino
Diese Matcha-Schale stammt aus dem Yasaka-Ofen, der 1940 von Katō Jūemon (1894–1974) in Kani, Präfektur Gifu, gegründet wurde. Als Nachkomme des Mino-Keramikgründers Katō Kageyoshi widmete Jūemon sein Leben der Wiederbelebung der Mino-Tradition der Momoyama-Zeit und wurde zu einer der Schlüsselfiguren des Nachkriegs-Wiederauflebens der Mino-Keramik.
Fasziniert von der Schönheit der Momoyama-Keramik, verfeinerte er deren charakteristische Stile: Shino mit seiner zarten, milchigen Glasur und dem subtilen Craquelé; Kizeto mit seinen warmen Gelbtönen; Oribe, ausdrucksstark und kräftig in grüner Kupferglasur; und Mino Iga mit seinen rauen Texturen und natürlichen Ascheablagerungen. Durch die meisterhafte Kontrolle der Ofenatmosphäre und der Tonzusammensetzung schuf Katō Jūemon Werke von bemerkenswerter Tiefe und Lebendigkeit, die klassische Ästhetik und moderne Handwerkskunst miteinander verbinden.
Im Jahr 1958 wurde er offiziell als immaterielles Kulturgut der Präfektur Gifu anerkannt, in Anerkennung seiner Verdienste um die Erhaltung und Weitergabe traditioneller minoischer Töpfertechniken.
Jede seiner handgeformten und im Holzbrand gebrannten Schalen verkörpert den Geist von Wabi – die stille Schönheit der Unvollkommenheit und natürlichen Schlichtheit. Das Zusammenspiel von Flamme, Glasur und Form spiegelt sowohl die Kraft der Natur als auch die disziplinierte Sensibilität eines wahren Meisters der minoischen Kunst wider.
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