Bol à Matcha / Kato Nezumi Shino
Bol à Matcha / Kato Nezumi Shino
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Bol à matcha – Akatsu-gama
Katō Shō (1907–2001) – Seto, Aichi
Diese Matcha-Schale stammt aus dem Akatsu-gama-Ofen in Seto, Präfektur Aichi, und wurde von Katō Shō gefertigt, einem Keramiker, der als Meister der Eisenglasur-Technik (Tetsuyū) gilt, die im Jahr 2000 von der Präfektur Aichi als traditionelles Handwerk anerkannt wurde. Katō Shō wurde 1927 in eine Familie geboren, die seit langem in dem Töpferdorf Akatsu ansässig war, und widmete sein Leben der Erforschung der ästhetischen Möglichkeiten von Eisen und Asche in der Seto-Keramik.
Nach seinem Abschluss an der Keramikabteilung der Technischen Universität Tokio im Jahr 1948 kehrte er umgehend nach Seto zurück, um die Familientradition fortzuführen. Seit seiner Aufnahme in den Nitten Salon im Jahr 1963 erhielt er zahlreiche Auszeichnungen auf nationalen und regionalen Ausstellungen. In den 1970er Jahren wurde er Jurymitglied und Berater mehrerer Keramikvereinigungen und bildete gleichzeitig viele Studenten aus.
Seto ist historisch gesehen eines der wichtigsten Zentren japanischer Keramik und berühmt für seine Asche- und Eisenglasuren. Katō Shō erweiterte diese Tradition, indem er Farbvariationen entwickelte, die durch die präzise Kontrolle des Eisenanteils, der Temperatur und der Brennatmosphäre erzielt wurden. Seine Forschung führte zu einer eigenen Formensprache, die sich auf Tetsuyū konzentrierte und Textureffekte von Tiefbraun bis Blauschwarz kombinierte, die manchmal mit goldenen Akzenten hervorgehoben wurden. Er führte auch moderne Elemente wie die Vergoldung ein (Kinsai), die er mit großer Meisterschaft in die rohe Textur der Glasur integriert und so eine Begegnung zwischen traditioneller Strenge und zeitgenössischer Eleganz schafft.
Diese Schale verkörpert diesen doppelten Ansatz: Sie wurzelt in der Tradition des „Kose-to“ (der antiken Seto-Keramik) und ist gleichzeitig von einer modernen Perspektive auf Licht und Oberfläche geprägt. Ihre dichte Textur und die dicke, eisenreiche Glasur erinnern an die Kraft des Akatsu-Tons, während die sanfte Rundung und die tiefe Farbe eine Ästhetik der Ausgewogenheit und Ruhe vermitteln.
Katō Shō gehörte zur Tradition der Seto-Töpfer, die seit dem Mittelalter Eisen, Asche und Flamme in eine visuelle Sprache verwandelten. Durch den Reichtum ihrer Nuancen und die Feinheit ihrer Textur zeugt diese Matcha-Schale von einem über Generationen weitergegebenen Können, bei dem das Feuer die verborgene Schönheit des Tons offenbart.
Matcha-Schale — Dokumente Brennofen
Katō Shō (1907–2001) – Seto, Aichi
Diese Matcha-Schale wurde in der Akatsu-Brennerei in Seto, Präfektur Aichi, von Katō Shō hergestellt, einem Meistertöpfer, der im Jahr 2000 von der Präfekturregierung von Aichi offiziell als Bewahrer der Eisenglasurtechnik (Tetsuyū) anerkannt wurde. Geboren in einer alteingesessenen Töpferfamilie in Akatsu, widmete er seine Karriere der Erforschung der Ausdrucksmöglichkeiten von Eisen und Asche in der Seto-Keramik.
Nach seinem Abschluss an der Fakultät für Keramikkunst des Tokyo Institute of Technology im Jahr 1948 kehrte Katō in seine Heimatstadt zurück und begann seine lebenslange Leidenschaft für die Keramik. 1963 stellte er erstmals in der renommierten Nitten aus und erhielt in der Folge zahlreiche Auszeichnungen. Später war er als Juror und Berater für verschiedene Keramikvereinigungen tätig und betreute gleichzeitig jüngere Generationen.
Seto ist seit langem für sein asche- und eisenglasiertes Steinzeug bekannt, das zusammenfassend als Ko-SetoInnerhalb dieser Tradition entwickelte Katō Shō seinen eigenen, unverwechselbaren Ansatz für die Tetsuyū-Glasur. Er beherrschte das Zusammenspiel von Eisengehalt, Brennatmosphäre und Temperatur und schuf so reichhaltige Oberflächen in Farbtönen von Tiefbraun bis Dunkelblauschwarz, oft akzentuiert mit zarten Goldreflexen. Die Einführung von Golddekoration (Kinsai) in dieses traditionelle Rahmenwerk verlieh seinen Werken eine subtile Modernität und Eleganz.
Die Schale verkörpert diese Synthese – tiefgründig traditionell und doch unaufdringlich innovativ. Die robuste Eisenglasur mit ihrer dichten, erdigen Tiefe bildet einen harmonischen Kontrast zur glatten, ausgewogenen Form. Ihre Präsenz erinnert sowohl an die rustikale Kraft des alten Seto als auch an die verfeinerte Stille der Teezeremonie.
Mit solchen Werken führte Katō Shō das Erbe der Seto-Töpfer fort, die die elementaren Kräfte von Feuer, Ton und Eisen in Kunst verwandelten. Seine Kreationen, geboren aus Zurückhaltung und Präzision, offenbaren einen tiefgründigen Dialog zwischen Tradition und moderner Sensibilität – wo Einfachheit zum Leuchten erwacht.
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